Alle paar Minuten werden neue Transaktionen zu einem Paket gebündelt – einem Block. Jeder Block trägt eine Art Fingerabdruck seines Vorgängers. So entsteht eine Kette: die Blockchain.
Dieser Fingerabdruck ist ein Hash: eine kurze Zeichenfolge, die sich komplett ändert, sobald man auch nur ein einziges Zeichen im Inhalt ändert. Würde jemand eine alte Transaktion fälschen, passte der Fingerabdruck nicht mehr – und alle nachfolgenden Blöcke würden auf einen Block zeigen, den es so nicht mehr gibt.
Man kann sich das wie ein Kassenbuch vorstellen, dessen Seiten fortlaufend versiegelt werden, wobei jedes Siegel das vorherige mit einschließt. Wer eine alte Seite ändert, bricht alle Siegel danach.
Ein Block besteht aus dem 80-Byte-Header und der Liste der Transaktionen. Die erste Transaktion ist immer die Coinbase, mit der der Miner Blocksubvention und Gebühren an sich selbst auszahlt.
Die Transaktionen werden paarweise gehasht, bis ein einziger Hash übrig bleibt: die Merkle-Root. Sie steht im Header. Ändert sich eine Transaktion, ändert sich die Merkle-Root, damit der Header-Hash – und damit das Vorgänger-Feld im nächsten Block.
Die Blockgröße ist begrenzt: bis 2017 auf 1 MB, seit SegWit auf 4 Millionen Weight Units. Dadurch bleibt die Kette so klein, dass jeder sie mit normaler Hardware prüfen kann – eine bewusste Entscheidung für Dezentralität.
Jeder Block enthält den Hash seines Vorgängers. Wer Vergangenes ändern will, muss alle späteren Blöcke neu erzeugen.





