Wenn immer mehr Miner mitmachen, würden Blöcke immer schneller gefunden. Bitcoin gleicht das automatisch aus: Etwa alle zwei Wochen schaut das Netzwerk, wie schnell die letzten Blöcke kamen, und macht das Rätsel schwerer oder leichter. So bleibt es im Schnitt bei rund zehn Minuten pro Block.
Auch die Menge neuer Bitcoin ist fest geregelt. Am Anfang gab es pro Block 50 neue Bitcoin. Etwa alle vier Jahre halbiert sich diese Belohnung – das ist das Halving. Seit April 2024 sind es noch 3,125 BTC pro Block.
Weil die Belohnung immer weiter halbiert wird, wird es nie mehr als 21 Millionen Bitcoin geben. Die letzten Bruchteile werden voraussichtlich um das Jahr 2140 erzeugt. Danach verdienen Miner nur noch an Gebühren.
Difficulty Adjustment: Alle 2016 Blöcke berechnet jeder Knoten das neue Target. Grundlage ist die Zeit, die die letzten 2016 Blöcke gebraucht haben, verglichen mit dem Soll von 20.160 Minuten (2016 × 10). Die Anpassung ist pro Periode auf den Faktor 4 nach oben oder unten begrenzt.
Halving: Die Blocksubvention halbiert sich alle 210.000 Blöcke. Sie wird in Satoshi berechnet und per Bit-Verschiebung halbiert, deshalb landet die Gesamtmenge knapp unter 21 Millionen BTC.
Beide Regeln sind Teil des Konsenses: Ein Block mit falschem Target oder zu hoher Coinbase wird von jedem Knoten abgelehnt – egal, wie viel Rechenleistung dahintersteht.
Die Difficulty hält das Tempo, das Halving begrenzt die Menge. Zusammen machen sie Bitcoins Geldpolitik vorhersagbar.





